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Infos über
den Rott anlässlich des Rundganges über und um den
Rott am 11.07.2009
Der Rott war bis 1847 nahezu unbewohnt. Ein
grüner und grauer Fleck auf der damaligen Karte. Lediglich am
Talrand entstanden einige Ansammlungen von Häusern.
Rott—>aus Rodung entstanden, die notwendig war um
überhaupt auf dem Rott etwas entstehen zu lassen.
Es gab kein Wasser, aller Niederschlag versickerte sofort durch Spalten
und Klüften in große Tiefen. Wer hier wohnte fing
das Regenwasser von den Dächern in große
Wassersärge auf. Dieses wurde zum Waschen, putzen und kochen
genutzt.
Die ersten Häuser waren in der heutigen Rosenstr. und
Tunnelstrasse.
Größere Bautätigkeit war erst in den Jahren
1897 bis 1905. Es entstanden die Thorner Str.; Ahornstr.;
Brombergerstr.; Graudenzerstr. und Erlenstrasse. Hier entstanden die
ersten geschlossenen Häuserzeilen. 1883 wurde die erste
Wasserleitung von Vollmarstein nach Barmen zur Versorgung der Talsohle
gelegt. Ein Abzweig entstand in den Jahren 1904/1905 in dieser Zeit hat
wohl auch der Rott erstmals eine fernwasserliche Versorgung erhalten.

Rotter Uhr Geschenk des
RBV zum 100sten Bestehen des RBV an die Bürger. Die Uhr steht
auf der ausgemusterten Schwebebahnstütze 367. Eine Gedenktafel
ist angebracht.
Rotter Platz 1979
riegelte der RBV durch aufstellen von Blumenkübeln die
Durchfahrt von der Erlenstr. zur Eschenstr. ab. Zur weiteren
Verkehrssicherung baute die Stadt dann 1989 einen durchgehenden
Fußweg.

Buslinie Laut Fahrplan
sollte der erste Bus am 01. Mai 1965 fahren. Wegen Querelen in den
Vorstandsetagen fuhr er allerdings erst am 01.Dezember 1969!

Waldhof: gebaut in den
Jahren 1926 / 1928 und dem Waldhof Mannheim nachempfunden. Ein
architektonisches Kleinod. Leider hat der Krieg zwei der ehemals vier
Hochhäuser zerstört. Noch heute wird die Bauweise
auch der Hultschiner Strasse in Architektenkreisen beispielhaft
erwähnt.

Bunker:
Überbleibsel des Krieges durch Anwohner wurde eine
Dachbebauung mit Verkleidung des Bunkers leider verhindert. Man
könne ja dann in Ihre Gärten und Wohnungen sehen.

Wolfgang Gabriel Treppe:
Umbenennung nach dem verstorbenen Gründer und Ersten
Vorsitzenden von Viktoria Rott. Schnelle Verbindung zum Opernhaus und
zum Barmer Bahnhof.
Um die Fußläufigkeit vom bzw. zum Rott
gegenüber dem Straßenverlauf zu verkürzen
gibt es insgesamt
14 Treppenanlagen!
Kurz aufgezählt sind dies:
Die Wolfgang Gabriel Treppe für den kurzen Weg zum Bahnhof;
die Verbindung Dörner Brücken Strasse durch die
unteren kleinen Anlagen zur Bogenstrasse mit Verbindung zum Park
Hohenstein;
die Treppe von der Adlerbrücke vom Hohenstein zur Bogenstrasse;
weiter die zwei Treppenanlagen zu den Hohensteiner Anlagen von der
Bogenstrasse;
sowie die zwei Treppenanlagen die wieder aus den Anlagen
herausführen zur Tannenstrasse
Ein weitere Treppe vom Loh über den Hohenstein zur
Tulpenstrasse Ecke Tannenstrasse;
eine große Treppe vom Loher Platz zur Eichenstrasse;
eine Treppe von der Heusner Strasse in den Schönebecker Busch;
die Treppe Ahornstrasse eine Verbindung von der Carnaper Strasse zum
Rott
und die Treppe Fichtenstrasse zur Carnaper Strasse
Dies macht deutlich wie steil der Rotter
Berg eigentlich ist.
Eugen-Langen-Schule BELS
Aktive Lehrerschaft. Bolzplatz, Es ist geplant mit privater
Finanzierung ein Bewegungszentrum zu bauen. Neben einer
Multifunktionshalle soll ein Schwimmbad gebaut werden. Beide
Sportstätten können dann von Schulen, Vereinen und
Privaten genutzt werden.

Felsen Hohenstein eine Parkanlage
die auf Wunsch der damaligen Stadtväter Barmens durch den
Gartenarchitekten Artur Stütting um 1910 gebaut wurde, damit
die Bürger von dort auf die schöne Stadt Barmen
blicken konnten. Der Mittelpunkt ist der über zwei Mio. Jahre
alte Felsen aus Dolomitgestein.
Entstehung eines Lehrpfades vom Felsen über die Tannenstrasse
zur Veilchenstrasse, durch Engagement der Realschule Hohenstein, mit
Unterstützung durch Gymnasium Sedanstr. und dem Verein
Deweerthscher- Garten.
Eichenstreppe bei der
Erneuerung gegen den Wunsch der Anwohner mit zwei Bänken
versehen, heute akzeptiert.
Buchenstrasse in Höhe Veilchenstr. Eingang zur Nordbahntrasse
. Rotter Tunnel durch Künstler mit Gemälde versehen.
Sportplatz Viktoria Rott, aktive Jugendarbeit. Posener Str.
früher Kuhweg. Terassenhaus / Kleingartenanlage und Bebauung
der Posener Str. ein Kompromiss der Stadt mit Anwohner und Rotter
Bürgerverein.
Wüsters Wiese
Standort der Hauptschule Rödiger Str. war früher eine
Wiese und ein Sportgelände. Dort spielten die Vereine Viktoria
und Germania Fußball!
Rotter Kirche Baubeginn
1898 als Rotter Gemeindehaus Einweihung Januar 1899 erster Pastor Herr
Coerper. Später dann zur Rotter Kirche erweitert.
SSK / Post Das
ehemalige Grundstück der kath. Volksschule war für
einen Neubau mit Sporthalle zu klein. Nicht zuletzt auf Bitten des RBV
kaufte die Stadtsparkasse es und plante dort eine Sparkasse zu bauen.
Wiederum auf Initiative des RBV durch den damaligen Vorsitzenden Josef
Grundhoff wurde mit dem Bau der Sparkasse auch das Postamt erstellt.
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